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1881 erstmals durchstiegen, stellt die Watzmann Ostwand auch im Zeitalter des
Sportkletterns noch immer eine Herausforderung jeden Alpinisten dar.
Ein Anstieg der Superlative: Höchste Felswand der Alpen, fast 2 Kilometer breit und 2 Kilometer hoch, unzählige Möglichkeiten für einen Durchstieg, einige hunderte Begeher jährlich........ Ich würde die Watzmann Ostwand nicht als Klettertour, sondern als alpine Hochtour bezeichnen, welche einen ausgeprägten Spürsinn für die Wegfindung und Orientierung, absolute Trittsicherheit im Schrofengelände, ausgezeichnete Kondition, sehr gute Einteilung der Kräfte und eine umfassende Tourenplanung verlangt. |
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| Am Anfang einer Sommersaison fahre ich meistens mit dem Bike auf die Gotzenalm.
Hier hat man einen sehr schönen Blick in die Ostwand und kann noch eventuelle kritische Zonen erkennen. Ausgangspunkt für eine Durchsteigung ist St. Bartholomae am Königssee. Ganz "Flotte" können im Frühjahr oder Herbst das 1. Boot nehmen und sind am Abend wieder zuhause. Bei hochsommerlichen Temperaturen würde ich allerdings davon abraten. Eine Nächtigung im Ostwandlager ist normalerweise anzuraten. Dann kann man frühzeitig starten.
Auf einem guten Wanderweg gehts in einer knappen Stunde gehts zur Eiskapelle - meistens noch im Dunkeln. Klassische
Im großen Schuttkar kann man seine Trinkvorräte nochmals auffüllen, weiter oben wird's
- vor allem - zu fortgeschrittener Jahreszeit spärlich.
Kühne Aussichts- und Rastplätze folgen. Nach dem Beginn der Gipfelschlucht kommt man bald zur Biwakschachtel. Von hier sieht man nach einigen Höhenmeter sehr schön die Kaminschlucht, welche zum Gipfel weiterführt. Am Gipfel selbst - vor allem bei herbstlichen Schönwetter - traumhafte Ausblicke in die Hohen Tauern.
Jetzt folgt ein meistens nicht sehr erfreulicher Teil der Watzmann Ostwand: der Abstieg ins Wimbachgrieß,
Schuttrinnen,
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