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Kalymnos - Insel der Schwammtaucher, Höhlen, Witwen und komischen Hühner; seit einigen
Jahren auch Betätigungsfeld der Kletterer. Magnesia kann man getrost zuhause lassen. Dafür sind neben einer kompletten
Kletterausrüstung eine Rolle Tape, Pinzette, stabile Schuhe, lange Hosen und viel Hornhaut auf den Fingerkuppen mitzubringen.
Neben Klettern, kann man Klettern und falls dies zu langweilig werden sollte, kann man noch immer Klettern.
Wandern, Biken, Fischen, Surfen, Tauchen und Essen könnte man als ernsthafte Alternative zum Klettern anbieten.
Stefanos holte uns vom Hafen ab und demonstrierte in eindrucksvoller Weise, welche Reibungswerte ein Pirellireifen wirklich hat..........
Anna, Stefanos Frau überschwemmte uns vor lauter Gastfreundschaft mit selbstgebackenen Süssigkeiten, welche bei mir
schön langsam Zweifel aufkommen haben lassen, ob ich überhaupt noch in den Klettergurt reinkomme. Verhungern werden
wir nicht, dass war uns klar. Der Fels hielt den Beschreibungen stand. Die meisten Griffen kamen uns vor, als ob wir ins offene Messer greifen
würden.
Nach einigen Tagen hatten wir auch die spärlich geöffneten Lokale (Octopussi...) entdeckt.
Orangen- und Mandarinenbäume, Salbei-, Thymian-, Oregano- und so mancher Dornenbusch standen uns des Öfteren im Weg.
Sabine löste einmal einen kleinen Bergsturz aus, eine interessante Erstbegehung "Stachelschwein" löste einen kleinen Streit um
die Pinzette aus......
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