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Einer der schönsten Anstiege im mittleren Schwierigkeitsgrad auf den Großglockner ist
der S-Grat "Stüdlgrat".
Oft unterschätzt, aber für denjenigen, der den Schwierigkeiten gewachsen ist, eine Alternative zum überlaufenen Normalweg. Die Verhältnisse sind aufgrund der letzten Neuschneefälle eher winterlich einzustufen. |
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Beim Lucknerhaus zeigt sich der Großglockner von seiner schönsten Seite - zwar im Winterkleid, aber eindrucksvoll
wie immer.
Der Aufstieg zur Stüdlhütte ist landschaftlich abwechslungsreicher und interessanter, wie der Anstieg von der Nordseite über die Pasterze und das Hofmannskees. Es folgt die Nächtigung auf der Stüdlhütte. Ist es der Alkohol, die Müdigkeit: Wir verschlafen prompt........dies ist mir auch schon lange nicht mehr passiert. |
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| Dies hat aber den Vorteil, daß wir zum Einstieg des Grates nicht Spuren brauchen.
Eine teilweise knietiefe Spur zieht über das Teischnitzkees entlang des Luisengrates zum Einstieg hin.
Fast habe ich ein schlechtes Gewissen. Zwei junge Burschen haben nämlich das Los zum Spuren gewonnen ............ Bei der ersten schwierigeren Stelle haben wir sie schon eingeholt. Wir ziehen uns hier auch die Steigeisen an. Im unteren Teil des Grates ist der nächtliche Niederschlag nicht gefroren, sodaß ein Klettern ohne Steigeisen möglich war. Aber gerade hier bei dieser Stelle beginnt der Regen bzw. der Schnee auf den Felsen anzufrieren. Prompt rutscht uns der Führende der beiden Youngsters entgegen. Er tut sich gottseidank nicht weh, nur der Schreck sitzt etwas......... sie überlassen uns gerne den Vortritt. Trotz nicht optimaler Verhältnisse treibt mich Harald in rekordverdächtiger Zeit zum Kreuz hoch............ |
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| Der Abstieg über den Kleinglockner zur Adlersruhe geht problemlos, trotz einiger Leute, welche
anscheinend auf ein Taxi warten.......zu Zweit ist es kein Problem an denen vorbeizukommen.
Eine kleine Erfrischung auf der Adlersruhe und dann gehts weiter bergab zum Ködnitzkees.
Es gibt zwar keine großen Schwierigkeiten mehr zum Überwinden, aber aufmerksam sollte man doch sein beim Abstieg. Einige Schneefelder werden sogar noch zum lockeren Hinunterrutschen ausgenützt. Über die Lucknerhütte errreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt und geniessen ein gutes Essen am Lucknerhaus. |
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| Termine siehe Sommerspecials und nach Vereinbarung | ||
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