Tiefschneetechnik und Skitouren im Engadin

26. April - 3. Mai 2000


  1. Tag: Anreise nach Pontresina. Untergebracht sind wir im sehr gut geführten Hotel Steinbock ( Sauna, Schwimmbad, hervorragendes Essen ). Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Ausrüstungscheck.
 

2. Tag: Heute fahren wir mit der Diavolezzabahn hoch und üben verschiedene Tiefschneetechniken. Die Abfahrt über den Morteratschgletscher als Tagesabschluß ist landschaftlich immer sehr schön. Zurück zum Auto gehts mit der Bahn. Dann warten Sauna und am Abend natürlich ein hervorragendes Abendessen.
 

3. Tag: Heute fahren wir nach Zuoz, kaufen ein paar Lebensmittel ein. Über den Pizzet und Belvair gehts zur Es-cha-Hütte. Wir nehmen den Aufstieg über die  Skipiste, den hier liegt noch Schnee, damit wir wieder bis zum Auto runterfahren können. Die Hütte ein Schmuckkasterl. Selten einen so schön zusammengeräumten Winterraum angetroffen. In der Nacht zieht es zu und fängt zu schneien an.
 

4. Tag: Am heutigen Tag haben wir uns den Piz Kesch vorgenommen. Beim Skidepot lassen wir es gut sein und drehen um. Schneesturm. Die Abfahrt ist aber wider Erwarten sehr schön. Ein kurzer Gegenanstieg zum Belvair und wir queren zur Piste hinüber. Eine lustige Abfahrt auf dem schmalen Schneeband bis zum Auto. Der Nachmittag ist mit Saunagängen und Relaxen ausgefüllt. Stefan ist jetzt bereits seit mehreren Jahren erfolglos am Piz Kesch - der mutiert jetzt zum "Mount Cash".
 

5. Tag: Heute geben wir uns nochmals den Morteratschgletscher. Die Temperaturen sind enorm hoch. Der Schnee ist sehr, sehr tief und etwas schwieriger zum Fahren. Sind wir am 1. Tag noch bis Morteratsch mit Ski gefahren, so ist heute ein 20minütiger Fußmarsch erforderlich. Man kann jetzt der Schneeschmelze fast zusehen....
   

6. Tag: Heute ist der letzte Tag, an dem am Corvatsch die Liftanlagen geöffnet haben. Fast keine Skifahrer, trotz Feiertag. Ein schöner Tag mit vielen Pistenkilometern.
7. Tag: Der Mount Cash ruft. Das wäre ja gelacht. Von Zuoz über die Es-cha Scharte bis zum Gipfel. Ungefähr 5 Stunden dann sind wir oben. Hervorragende Verhältnisse. Ich kann es mir nicht verkneifen und nehme die Ski mit zum Gipfel. Stefan gibt sich zum Runtergehen die Steigeisen rauf - sicher ist sicher. Mit der Skiern gehts auch ganz gut, etwas steiler, aber gut griffig. Die Abfahrt zur Keschhütte ist Genuß: Firn zum richtigen Zeitpunkt. Die Keschhütte - hart an der Grenze zum Übungsgebiet der Schweizer Armee. Die Treffsicherheit der Schweizer ist enorm. Bis dato steht die Hütte noch................
     

8. Tag: Über die Vilouch und Viroula Scharte gehts zurück zum Pizzet. Wir sind bereits um 0900 Uhr wieder am Auto. Früh aufgestanden, dafür haben wir noch ganz passable Schneeverhältnisse angetroffen. Der Mount Cash ist bezahlt..................
   

zum Album